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Energieeinsparverordnung -  enev

Am 01.10.2007 trat die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Im Kern wird mit der Verordnung der Energieausweis für Bestandsgebäude bei Vermietung und Verkauf verpflichtend eingeführt.

Der Gebäudeenergieausweis zeigt die energetische Qualität von Gebäuden auf, In Verbindung mit Modernisierungsempfehlungen gibt er zudem Hinweise für kostengünstige Verbesserungen der energetischen Gebäudeeigenschaften.

Wer braucht einen Energieausweis?

Wer Gebäude oder Gebäudeteile (Wohnungen) neu baut, verkauft, verpachtet oder vermietet.

Seit wann benötigt man einen Energieausweis?

Seit 01.01.2009 benötigt man bei Verkauf oder Vermietung eines Wohngebäudes und seit 01.07.2009 bei Verkauf oder Vermietung eines Nichtwohngebäudes einen Energieausweis.

Welche Arten von Energieausweisen gibt es?

Es gibt bedarfsorientierte und verbrauchsorientierte Energieausweise. Die Unterscheidung ergibt sich aus der Art ihrer Erstellung.

Bedarfsorientierter Energieausweis: 

- Berechnung des benötigten End- und Primärenergiebedarfs bei Beheizung eines
  Gebäudes auf durchschnittlich 19 Grad Celsius
- Objektiv und fair für jeden
- Vergleich mit anderen Gebäuden möglich!

Verbrauchsorientierter Energieausweis: 

- Umrechnung des tatsächlichen Verbrauchs auf die zu beheizende Fläche
- Starke Schwankungen durch Nutzerverhalten
- Eine qualifizierte Aussage über die energetische Qualität eines Gebäudes bzw. ein
  objektiver Vergleich ist nicht möglich!

Kann man zwischen den Ausweisen wählen?

Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, für die ein Bauantrag nach dem 1. November 1977 gestellt worden ist, besteht Wahlfreiheit zwischen bedarfs- und verbrauchsorientiertem Ausweis.
Für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, für die ein Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt worden ist, ist der bedarfsorientierte Energieausweis zu erstellen.