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Ministerpräsidentin Malu Dreyer gibt Startschuss für 50. Ehrenamtskarte 15.01.2016 


Die Verbandsgemeinde Wörrstadt hat am 15 Januar 2016 als 50. Kommune die landesweite Ehrenamtskarte eingeführt. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Bürgermeister Markus Conrad gaben in Wörrstadt den offiziellen Startschuss.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit Bürgermeister Markus Conrad

© Axel Schmitz
„Die Unterstützung des Ehrenamtes ist mir ein Herzensanliegen. Mit der Ehrenamtskarte möchte das Land gemeinsam mit den teilnehmenden Kommunen besonders engagierten Bürgern und Bürgerinnen danken und ihnen die Wertschätzung zukommen lassen, die sie verdienen“, sagte die Ministerpräsidentin. Nach ihren Angaben leben in den 50 Kommunen, die sich bisher dem Projekt angeschlossen haben, rund 1,7 Millionen Bürger und Bürgerinnen. Somit könnten bereits 43 Prozent aller Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer eine Ehrenamtskarte beantragen, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen.

Bürgermeister Markus Conrad freute sich, dass die Verbandsgemeinde Wörrstadt nun als 50. Kommune bei der guten Sache mitwirkt. „Wir gewähren ab sofort den Inhaberinnen und Inhabern der landesweiten Ehrenamtskarte freien Eintritt in unser Neubornbad in Wörrstadt bzw. eine 20-prozentige Vergünstigung beim Kauf einer Eintrittskarte für unsere VG-Kulturveranstaltungen. Auch wir wollen damit das große ehrenamtliche Engagement, das überall im Land geleistet wird, würdigen und honorieren. Hier vor Ort würde unser Gemeinwesen ohne die Ehrenamtlichen unserer Vereinen, Hilfsorganisationen, Kirchen, Bürgerbus-Teams, Flüchtlingshilfe, Lokalen Agenda etc. nicht funktionieren.“


Besuch der Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich der Einführung der Ehrenamtskarte in der VG Wörrstadt

© Axel Schmitz

Mittlerweile gebe es, so die Ministerpräsidentin, schon 255 Vergünstigungen, die das Land, die teilnehmenden Kommunen sowie Partner aus der Wirtschaft dafür zur Verfügung stellen. Die Karteninhaber und Karteninhaberinnen könnten sie im ganzen Land nutzen. „Die Idee für die landesweite Ehrenamtskarte basiert auf dem Schneeballprinzip. Je mehr Landkreise, Städte und Verbandsgemeinden mitmachen, desto attraktiver wird sie werden“, erläuterte sie. „Und die Vergünstigungsliste wird wachsen, denn weitere 40 Kommunen haben ihr Interesse bekundet mitzumachen.“

Die Ehrenamtskarte kann erhalten, wer mindestens 16 Jahre alt ist und sich in einer der teilnehmenden Kommunen durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche beziehungsweise 250 Stunden jährlich ehrenamtlich engagiert und dafür keine pauschale finanzielle Entschädigung bekommt. Die Staatskanzlei übernimmt die Verwaltungsaufgaben und stellt die Karten aus, um den Aufwand für die Kommunen gering zu halten. Die Karte ist auf zwei Jahre befristet und kann danach erneut beantragt werden. Das Land selbst bietet eine Reihe von Vergünstigungen in landeseigenen Einrichtungen und Sonderaktionen an.

Weitere Informationen gibt es unter www.wir-tun-was.de