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Grundschule Wörrstadt wird generalsaniert 15.11.2021 


Vor zwei Jahren begannen die Vorplanungen zur energetischen Generalsanierung und zur Erneuerung des Brandschutzes des aus dem Jahr 1952 stammenden Gebäudes der Neubornschule Wörrstadt. Im November 2020 wurde die Baugenehmigung erteilt, im Winter liefen die erforderlichen Ausschreibungen. Im Juni 2021 konnte mit dem Gerüstbau und dem Abbruch der Dachdeckung, der Innendecken sowie der Sanitär- und Elektroinstallationen begonnen werden.


Sanierung der Neubornschule Wörrstadt

„Das Dach ist bereits wieder eingedeckt, im Inneren erfolgt gerade die Rohinstallation der Elektro- und Sanitäranlagen“, berichtet Thomas Meyer, verantwortlicher Mitarbeiter des VG-Bauamts. Weitere Schritte sind der Austausch der Fensterelemente und das Wärmedämmverbundsystem der Fassade, wofür die Ausschreibungen noch laufen.

Zu den Umbaumaßnahmen im Außenbereich gehören der Anbau von zwei außenliegenden Feuertreppen aus Stahl als Fluchtwege und der barrierefreie Zugang zum Gebäude. Innen wurden im Obergeschoss durch eine Flurverkürzung zwei neue Kursräume geschaffen. Diese sowie die vier Klassenräume erhalten jeweils dezentrale Lüftungsgeräte. „Bei Sanierungen dieser Größenordnung kommt eine solche Maßnahme immer zum Tragen, auch unabhängig von Corona“, betont Bürgermeister Markus Conrad.

Auch im Kellergeschoss wird saniert, wobei dabei äußerst vorsichtig gearbeitet werden muss. „Die gesamte Strom-, Wärme- und Wassertechnik der Schule läuft hier zusammen“, erläutert Meyer. Auch die Sanitäranlagen und Umkleiden der Radsporthalle, die von Schule und Verein gemeinsam genutzt wird, sind im Kellergeschoss untergebracht und sollen saniert werden. Die Ursprungsräume sind niedrig, weshalb der Boden 50 cm ausgehoben werden muss, damit das Gebäude nach unten hin abgedichtet werden kann und eine ausreichende Raumhöhe entsteht. Meyer: „Hier unten sind ausschließlich Handarbeit und Muskelkraft gefragt, was die Arbeiten natürlich erschwert und in die Länge zieht.

„Die Gebäudesubstanz ist sehr hochwertig, weshalb sich die Sanierungskosten in Höhe von voraussichtlich 2,4 Mio. Euro rechnen“, sagt Conrad, aber man sei damit durchaus im ‚grünen Bereich‘. „Etwa 600.000 Euro Zuschüsse sind von Land und Bund zu erwarten, den Rest muss die Verbandsgemeinde stemmen.“ Zu den genannten Kosten kommen noch die zwei Mietcontainer für die ausgelagerten Klassen sowie ca. 47.000 Euro für die erforderliche Bodenabsenkung der Sanitärräume im Kellergeschoss hinzu. Letztere muss allerdings erst noch von den Gremien beschlossen werden.

Schulleiter Steffen Paulick jedenfalls  freut sich: „Die Hochbaumaßnahme soll bis Ende der Sommerferien 2022 abgeschlossen werden, damit uns die VG die dann dringend benötigten Klassenräume zum Schuljahr 2022/2023 übergeben kann.“ Restarbeiten im Kellergeschoss und an der Außenanlage können dann im Anschluss realisiert werden.