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Lüftungsanlagen für die VG-Grundschulen 14.12.2021 


Der Ausschuss für Zentrales und Finanzen hatte sich im September und Oktober vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie mit den technischen Lüftungsmöglichkeiten in den sechs Grundschulen der Verbandsgemeinde Wörrstadt befasst. Nach intensiver Beratung wurde beschlossen, zunächst prüfen zu lassen, wie eine Be- und Entlüftung aller Klassen- und Sozialräume sowie Schulsporthallen technisch möglich ist. Durch die entsprechende lüftungstechnische Aufrüstung sollen alle Grundschulen auf einen einheitlichen Stand gebracht werden.


Lüftungsanlagen für die VG-Grundschulen

Über die verschiedenen Möglichkeiten, dies technisch zu erreichen, wurde intensiv diskutiert. Im Ergebnis soll an allen Standorten eine stationäre Raumlufttechnische Anlage (RLT-Anlage) installiert werden, die neben der coronakonformen Be- und Entlüftung der Klassen- und Sozialräume im Idealfall auch in den Sommermonaten eine Kühlung ermöglichen soll. Darüber hinaus sollen diese RLT-Anlagen auch für eine gleichbleibend „gute“ Luft in den Klassenräumen sorgen und so dazu beitragen, dass das Raum- und damit auch Lernklima in lufttechnischer Hinsicht sehr gut ist.

Bereits direkt nach den Sommerferien wurden alle Klassenräume mit sog. CO2-Ampeln ausgestattet und hierfür ca. 20.000 Euro investiert. Diese Geräte messen den CO2-Gehalt in der Luft und zeigen diesen je nach Gehalt mit grün, gelb oder rot an. Dadurch sehen die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler, ob es notwendig ist zu lüften. Dies dient auch der Reduzierung der Corona-Virenbelastung in den Räumen.

In der letzten Schulträgerausschusssitzung berichteten die anwesenden Schuleiterinnen und Schulleiter, dass die neuen CO2-Ampeln eine sehr gute Hilfe für ein bedarfsgerechtes, regelmäßiges Lüften seien und man schon viel Erfahrung sammeln konnte. „Durch die CO2-Ampeln können wir zielgerichtet und bedarfsorientiert in den Klassenräumen lüften. Im Vergleich zum letzten Winter ohne diese Geräte konnten wir schon viele neue Erfahrungswerte sammeln und dann lüften, wenn es objektiv sinnvoll ist und nicht nach festen, vermuteten Zeitintervallen,“ so Schulleiterin Barbara Weber in der Sitzung.

Ein Fachplanungsbüro wurde mit der Grundlagenermittlung beauftragt, um fristgerecht bis Ende des Jahres Fördermittelanträge für stationäre RLT-Anlagen beim Bund stellen zu können. Die Umsetzung der Maßnahmen soll im kommenden Jahr erfolgen. „Wir werden selbst, zusätzlich zur erhofften 80-prozentigen Förderung, viel Geld in die Hand nehmen müssen“, so Bürgermeister Markus Conrad. „Es ist aber wichtig für die Gesundheit der Schüler- und Lehrerschaft und eine sinnvolle Investition in die Zukunft.“ Nach heutigem Stand können die Anträge fristgerecht zum Jahresende für alle Grundschulen der Verbandsgemeinde gestellt werden.

Bild: HERRNDORFF_ images_stock.adobe.com